05
Apr

E15 | Die Zigarettenkritik zu 'Pretty Shiny Stuff'


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23
Mar

E13 | 1 Tee mit Noemie Liv Nicolaisen


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22
Mar

110 | Wie man Kunst betrachtet

Für alle die, die nicht wissen, wie man Kunst zu betrachten hat. Denn es ist schwer. Keine Frage. Wer sagt: “es gefällt mir einfach”, wirkt ungebildet. Wer sagt: “Der Künstler setzt sich hier radikal über das Clichee hinweg”, will gebildet wirken. Wer hier häufiger ist, war hier noch nie - oder nur einmal, das aber nur zum Essen. Wer etwas schon einmal irgendwo anders gesehen zu haben meint, liest am Kiosk die erste Seite des Feuilleton. Wer einen Audioguide benutzt, hat Angst vor der eigenen Meinung. Oder ist über 50.

20
Mar

E12 | Ist Fotografie Kunst?


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17
Mar

109 | Worüber es sich zu reden lohnt

Das Reden über Kunst ist eine Kunst für sich. Meistens lohnt es sich auch gar nicht. Weil die Wenigsten in der Lage sind, tatsächlich über Kunst zu reden. Sie reden lieber um Ulm und um Ulm herum. Was das Reden über Kunst häufig trübt, das ist das Missverständnis. Nicht etwa zwischen den Gesprächspartnern. Sondern über das Thema selbst. Ein Missverständnis, das nicht entsteht sondern von Anfang an da ist. Ein Missverständnis darüber, über welchen Teil der Kunst es sich eigentlich zu reden lohnt. Und über welchen eben nicht.

24
Feb

103 | Mikail Akar in Nissis Kunstkantine

Ich hatte die letzten Tage ja häufiger über diese Ausstellung mit Leuten geredet. Immer ein bisschen Meinung verbreitet. Ist ja schon kontrovers. Ein 6-Jähriger, der mehr verdient als du. Da fühlen sich viele schnell auf den Wollschal getreten. Aber ich war noch nicht selber da gewesen. Mittwoch dann doch ganz spontan mit Kai. Und es war, wie zu erwarten, eine Ausstellung, die kontrovers diskutiert werden konnte. Mit Kai. Mit Nissi, der Galleristin. Und eine Ausstellung, über die diskutiert werden kann, ist meiner Meinung nach immer eine gute Ausstellung. Weil sie die Möglichkeit bietet, das Bekannte zu überdenken. Und das ist etwas, das ich (und viele andere auch) von guter Kunst scheinbar erwarten.

20
Feb

102 | ABC-Festival, der Samstag

11:17
K: “Hallo Johannes, hier ist Kai. Ich steh gerade mit circa 20 Leuten vor der Fabrique. Wo bist du gerade.”
J: “Bett.”

12:09
Wir haben noch 2 Stunden, dann ist Vernissage.

12:17
Sina bringt ihre Tierköpfe vorbei. Die waren gestern noch in Braunschweig.

12:45
So zwei Heinis helfen uns beim Aufbau und wollen dann Freibier danach. Wir denken uns easy. Aber die hatten Hausverbot, erfahren wir später.

12:51
Marlon und Malte sind da. Und haben noch zwei Leinwände dabei. Oh. Und eine Neonröhre mit Wackelkontakt und Betonfuß. Oh oh.

13:21
Ich hänge jetzt hinter der Schreibmaschine und tippe für alle Sachen noch schnell so kleine Schildchen.

13:33
Die Betonleuchte hat keinen Wackelkontakt mehr. Wir treten gegen. Es passiert nichts. Wir sind jetzt traurig.

13:59
Wir sind never ever um 14 Uhr durch.

17
Feb

101 | ABC-Festival, der Freitag

11:03 J: “Jo, Kai, ich bin ein bisschen später, willst du auch einen Kaffee” K: “Bin auch etwas später” J: “Aber willst du jetzt einen Kaffee oder nicht?” K: “Bin so ne Dreiviertelstunde später” J: “Ja dann nicht, da wird der kalt” 11:31 Ich spüle. Habe neue Spülschwämme und Spülmittel und (irgendwie leicht feuchte) Lappen mitgebracht. 11:49 Kai ist jetzt da. 13:57 Till ist jetzt da. 14:03 Die fahren jetzt Beleuchtung holen.

01
Feb

99 | ABC-Festival, der Donnerstag

17:03
“Schrauben und Dübel seh ich hier nicht.”

17:29
Carsten zeigt uns das MOM. Wir hätten auch sehr gerne saubere Wände und Tageslicht. Wir haben kostenlosen Weißwein.

17:56
Lenni und Daniel basteln ein bisschen an der Technik.

18:23
Wir gehen zu Karstadt und kaufen ein: Stempelkissen, Moosgummi (für den Stempel).

18:29
Wir gehen zu Claas Olson und kaufen: Straßenmalkreide.

18:36
Wir gehen zu Idee und kaufen: alle Architektenklammern.

23
Jan

97 | wie veranstaltet man eigentlich ein Festival?

Vor 2 Jahren hatte ich für die Jugendgruppe der Kirche am Wandsbeker Markt den Partyraum neu gestaltet (ist auch ganz gut geworden). Als Danke hätte ich dann da was drinne’ veranstalten können, für lau halt. Hatte dann auch schon Pläne gemacht mit Kai. “Output” sollte das heißen, so ‘ne kleine Vernissage, einfach wir und ein paar Freunde. So ‘n bisschen Kunst ausstellen halt, du weißt schon. Dann hatte bei der Kirche auf einmal die Leitung gewechselt. Und die neue Leitung war der Meinung, mit ihr wäre das jetz’ aber nich’ abgesprochen gewesen ne. Damit war “Output” erstmal Geschichte. Und der Grundstein für das “ABC-Festival” gelegt.

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