01
Apr

112 | T-Dog's Mixtapes: Ambient

  • This life - Tim Hecker
  • In Death Valley - Tim Hecker
  • Lantern Marsh - Brian Eno
  • Air Glow - Silvia Kastel
  • Air Mob - Silvia Kastel
  • Third Hour - Sarah Davachi
  • Atmospheres Touch - Lucrecia Dalt
  • On Time Out of Time 1.1 - William Basinski
  • Auster - Sarah Davachi

01
Mar

104 | KL Mixtape 8 - Psychedelic

  • Space to Bakersfield - Black Mountain
  • Sing Swan Song - CAN
  • Wanderer - Günter Schickert
  • This Is Normal - The Soundcarriers
  • Indian Food - Dumbo Gets Mad
  • Skylight - Pan-American
  • Future Days - Can

24
Feb

103 | Mikail Akar in Nissis Kunstkantine

Ich hatte die letzten Tage ja häufiger über diese Ausstellung mit Leuten geredet. Immer ein bisschen Meinung verbreitet. Ist ja schon kontrovers. Ein 6-Jähriger, der mehr verdient als du. Da fühlen sich viele schnell auf den Wollschal getreten. Aber ich war noch nicht selber da gewesen. Mittwoch dann doch ganz spontan mit Kai. Und es war, wie zu erwarten, eine Ausstellung, die kontrovers diskutiert werden konnte. Mit Kai. Mit Nissi, der Galleristin. Und eine Ausstellung, über die diskutiert werden kann, ist meiner Meinung nach immer eine gute Ausstellung. Weil sie die Möglichkeit bietet, das Bekannte zu überdenken. Und das ist etwas, das ich (und viele andere auch) von guter Kunst scheinbar erwarten.

20
Feb

102 | ABC-Festival, der Samstag

11:17
K: “Hallo Johannes, hier ist Kai. Ich steh gerade mit circa 20 Leuten vor der Fabrique. Wo bist du gerade.”
J: “Bett.”

12:09
Wir haben noch 2 Stunden, dann ist Vernissage.

12:17
Sina bringt ihre Tierköpfe vorbei. Die waren gestern noch in Braunschweig.

12:45
So zwei Heinis helfen uns beim Aufbau und wollen dann Freibier danach. Wir denken uns easy. Aber die hatten Hausverbot, erfahren wir später.

12:51
Marlon und Malte sind da. Und haben noch zwei Leinwände dabei. Oh. Und eine Neonröhre mit Wackelkontakt und Betonfuß. Oh oh.

13:21
Ich hänge jetzt hinter der Schreibmaschine und tippe für alle Sachen noch schnell so kleine Schildchen.

13:33
Die Betonleuchte hat keinen Wackelkontakt mehr. Wir treten gegen. Es passiert nichts. Wir sind jetzt traurig.

13:59
Wir sind never ever um 14 Uhr durch.

17
Feb

101 | ABC-Festival, der Freitag

11:03 J: “Jo, Kai, ich bin ein bisschen später, willst du auch einen Kaffee” K: “Bin auch etwas später” J: “Aber willst du jetzt einen Kaffee oder nicht?” K: “Bin so ne Dreiviertelstunde später” J: “Ja dann nicht, da wird der kalt” 11:31 Ich spüle. Habe neue Spülschwämme und Spülmittel und (irgendwie leicht feuchte) Lappen mitgebracht. 11:49 Kai ist jetzt da. 13:57 Till ist jetzt da. 14:03 Die fahren jetzt Beleuchtung holen.

07
Feb

100 | Mischtonträger XIII

Ja wir sind jetzt alle krank nach dem Festival. Und Mixtape kam auch nicht pünktlich. War echt n anstrengender Januar. Deswegen diesen Monat nur eine pflichterfüllende Sammlung von n paar Tracks. Sorry, für mehr hat der Saft nicht gereicht. Im Februar wird’s hoffentlich rosiger…

01
Feb

99 | ABC-Festival, der Donnerstag

17:03
“Schrauben und Dübel seh ich hier nicht.”

17:29
Carsten zeigt uns das MOM. Wir hätten auch sehr gerne saubere Wände und Tageslicht. Wir haben kostenlosen Weißwein.

17:56
Lenni und Daniel basteln ein bisschen an der Technik.

18:23
Wir gehen zu Karstadt und kaufen ein: Stempelkissen, Moosgummi (für den Stempel).

18:29
Wir gehen zu Claas Olson und kaufen: Straßenmalkreide.

18:36
Wir gehen zu Idee und kaufen: alle Architektenklammern.

23
Jan

97 | wie veranstaltet man eigentlich ein Festival?

Vor 2 Jahren hatte ich für die Jugendgruppe der Kirche am Wandsbeker Markt den Partyraum neu gestaltet (ist auch ganz gut geworden). Als Danke hätte ich dann da was drinne’ veranstalten können, für lau halt. Hatte dann auch schon Pläne gemacht mit Kai. “Output” sollte das heißen, so ‘ne kleine Vernissage, einfach wir und ein paar Freunde. So ‘n bisschen Kunst ausstellen halt, du weißt schon. Dann hatte bei der Kirche auf einmal die Leitung gewechselt. Und die neue Leitung war der Meinung, mit ihr wäre das jetz’ aber nich’ abgesprochen gewesen ne. Damit war “Output” erstmal Geschichte. Und der Grundstein für das “ABC-Festival” gelegt.

02
Jan

93 | Jahresendzeitsmischtonträger I

Neue Fehler reiten auf dem Sturm heran, der seit 8 und noch bis 6 mit dem Regen und den donnernden Lichtern tanzen sollte. Der erste Scheibenkopf lässt den Toten Editor ein Ave Maria vernehmen, das wie Billie Holiday, wenn sie sich ein Messer in die Bauchdecke drücken würde, durch die Nacht schallt. Für eine Nacht im Januar ist der Himmel weder mit Wolken voll noch wirklich leer. Sterne funkeln und ich und der Teufel sind alleine miteinander und dem Meth aus der Brandenburger Altmark. Am Rande einer Steilklippe steht der Lada mit dem Kennzeichen “33 GOD”, auf dessen Rückbank wir beide langsam high und zu den Herren dieses einsamen Strandes werden. Ein weißer Mustang rast vorbei und meine Fingerkuppen werden angenehm taub. Ist das hier das Ding? Ist das hier mein Abschied? Dieser alte Lada ist alles, was ich habe und es sind noch 78 Kilometer bis zur Stanley Bay.

01
Dec

88 | Mischtonträger XII

Ich sitze zu nah am Kai. Pier #6. Schlage auf. Seite 1. Welt. Sitze, Am Kai, am Hafen. Kelsey hatte sich hier letztens entschuldigt, kurz vor ihrer Kreuzfahrt nach Aquitane. Jetzt ist sie da wieder. Nein nicht sie, sondern diese Melodie, die immerzu durch den Flur rauscht. Seite 11, 13. Stritten uns immer, wie ums Goldene Fließ. In der Ferne, Sirenen. Ein Schlepper dümpelt müde im schwarzen Wasser, brasilianische Flagge. “Capitão de Areia” ist auf den Bug gepinselt worden. Unheilvoller Name. Hoffe, das er seinem Schicksal entgeht. Was? Ach so, ja, “Capitão de Areia”, das ist der portugiesische Name der “Herren des Strandes”, so `n Buch über Strandräuber aus den 90ern. Der Autor, dieser Jorge Amado, soll wohl so etwas wie der brasilianische Orpheus sein. Ich blättere weiter gelangweilt im Atlas. Seite 3. 7. Ein letztes Mal werde ich Kelsey wohl drauf ansprechen müssen. Zurück zu Seite 2. Schon wieder diese Melodie. Es klingt wie die Titelmusik von Bojack the Horseman, du weißt schon, diese super gehypte Serie auf Netflix, die ach so schön ins Schwarze treffen soll… Die Wellen singen es mir seit Stunden entgegen, und ich - ich singe es zurück… Nachdem sich das Blatt gewendet hatte begann es zu regnen. Und es regnete und regnete zwei Tage und regnete 3 Tage und regnete 6 Tage und regnete 7 Tage und regnete 8 Tage und regnete 9 Tage und regnete 10 Tage. So wie damals, in den 90ern, als wir noch zu zweit am Kai im Atlas geblättert hatten.

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