Johannes Hassenstein

Ist 1999 in Aachen geboren, 2 Monate später zogen seine Eltern (mit ihm!) nach Hamburg. Bis zur zehnten Klasse hat er das Johanneum besucht. Nach einem halbjährigen Aufenthalt 2015 in Neuseeland wechselte er an das Matthias-Claudius-Gymnasium und machte dort im Sommer 2018 sein Abitur. Momentan studiert er Mensch Computer Interaktion bei Frank Steinicke an der Universität Hamburg und verdient sein Geld als freiberuflicher Webgestalter. Was macht er sonst so? Ausstellungen und Festivals organisieren, Hapkido, Tee trinken. Lesen, Diskutieren, Kunst. Auf Instagram findest du ihn unter @branko_3000.

01
May

116 | Junimond

Das wars jetzt mit gelbes leuchten. Angefangen hatte dieser Blog in der 11. Klasse. Aus Protest. Welchen besseren Grund gibt es einen Blog zu schreiben? Jetzt, nach zweieinhalb Jahren ist es erst einmal vorbei, bye, bye Junimond. Anfang 2019 wurde es ambitionierter. Ich hatte einen Presseausweis beantragt und angefangen einen Podcast aufzubauen. Mehr und mehr Ausstellungen und Events besucht, nur um darüber zu berichten. Angefangen, häufiger auch Texte anderer Autoren zu veröffentlichen. Hatte vorgehabt, ein junges, webbasiertes Feuilleton aufzubauen. Große Pläne. Wie die Vice. Nur halt ernstzunehmend.

23
Apr

115 | Feuerwehrchor Schall und Rauch

Fürstenfelde. Einwohnerzahl: Ungerade. Ist mein liebster Satz aus “Vor dem Fest”. Der wird im Stück am Thalia Gaußstraße nur einmal ganz am Ende ansatzweise zitiert: “Fürstenfelde. Einwohnerzahl: unverändert”. Auch schön. Aber nicht so schön, wie der andere Satz. Das kommt auch aus dem Buch: “Es ist schön hier, aber nicht so schön wie woanders”. Es steht als letzte Notiz in meinem Buch (zweimal unterstrichen): würdig. Denn das war dieses Stück. Dem Buch würdig. Manchmal wird die literarische Vorlage ja nur mit Füßen getreten und als Sprungbrett missbraucht. Die Inszenierung von Charlotte Sprenger bleibt (textlich und erzählerisch) nah am Buch. Entwickelt aber eigene Charaktere und setzt eigene Prioritäten.

05
Apr

E15 | Die Zigarettenkritik zu 'Pretty Shiny Stuff'


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04
Apr

113 | Kaninchen lebend: 25€, Kaninchen küchenfertig: 8€/kg

Wir müssen ja auch mal raus. An die Nordsee, Tating, Bei St. Peter Ording - Abkürzung SPO. Sehenswürdigkeiten: ein sehr langer Strand und ein Langnese Eiscreme eiSPOint. Einwohnerzahl: variabel. Hier wohnt, wer hier Tourist ist, wer hier ein Sommerhaus hat und wer an denen, die Touristen sind oder ein Sommerhaus haben verdient. Im Winter sind sie alle weg. Nur wir nicht. Wir sind da. Wenn man die Biografien anderer Leute liest, dann denkt man sich immer: Wow, der hat ja ein ganz schön intensives Leben geführt. Aber für eine dichte Biografie muss man eigentlich nur so 1 bis 2 größere Sachen pro Jahr abziehen. Das schafft man schon.

03
Apr

E14 | 1 Tee mit Nils Mohl


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23
Mar

E13 | 1 Tee mit Noemie Liv Nicolaisen


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22
Mar

110 | Wie man Kunst betrachtet

Für alle die, die nicht wissen, wie man Kunst zu betrachten hat. Denn es ist schwer. Keine Frage. Wer sagt: “es gefällt mir einfach”, wirkt ungebildet. Wer sagt: “Der Künstler setzt sich hier radikal über das Clichee hinweg”, will gebildet wirken. Wer hier häufiger ist, war hier noch nie - oder nur einmal, das aber nur zum Essen. Wer etwas schon einmal irgendwo anders gesehen zu haben meint, liest am Kiosk die erste Seite des Feuilleton. Wer einen Audioguide benutzt, hat Angst vor der eigenen Meinung. Oder ist über 50.

20
Mar

E12 | Ist Fotografie Kunst?


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17
Mar

109 | Worüber es sich zu reden lohnt

Das Reden über Kunst ist eine Kunst für sich. Meistens lohnt es sich auch gar nicht. Weil die Wenigsten in der Lage sind, tatsächlich über Kunst zu reden. Sie reden lieber um Ulm und um Ulm herum. Was das Reden über Kunst häufig trübt, das ist das Missverständnis. Nicht etwa zwischen den Gesprächspartnern. Sondern über das Thema selbst. Ein Missverständnis, das nicht entsteht sondern von Anfang an da ist. Ein Missverständnis darüber, über welchen Teil der Kunst es sich eigentlich zu reden lohnt. Und über welchen eben nicht.

13
Mar

107 | Weihnachten in Flip-Flops (Fridays For Future)

“Also der versucht da diese Finka auf Panama zu verkaufen. Erzählt denen dann immer, ja, da lebst du besser, das verträgt sich auch suuper mit einem veganen Lebensstil. Und wenn das nicht zieht, dann macht er den Leuten Angst. Sagt dann immer, ja der Wasserstand steigt ja auch, Klimawandel usw. Denk an deine Kinder, also iich, ich hab ja keine.” Wir sitzen in der Karoecke, ich schreibe, Kira liest, es ist Montag. Vor 3 Tagen war ich auf der Fridays For Future Demo in Hamburg und habe berichtet. Neben mir reden Zwei aus der Generation, der so viel vorgeworfen wird, über die Finka in Panama. Und über die letzte Demo. Ob das so gut ist. Na Hauptsache, die Kinder machen was.

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