27
Nov

11 | Reduktion aufs Minimum

Nebst Nuschlern und AFD Politikern wird nichts so oft falsch verstanden wie moderne Kunst. Denn ,man darf sie nicht mehr wie die alte Kunst betrachten, davor stehen, Zwiesprache mit dem Gemälde halten. Ne, moderne Kunst ist auf die Fresse. Krass. Laut. Brutal. Tritt auf die Füße. Macht sich unangenehm und stößt damit auf Unverständnis. Vorallem weil es schwer ist moderne Kunst von “moderner Kunst” zu unterscheiden. Ja, jeder kann Fäden aufhängen aber es ist nur ganz selten Kunst. Ein Begriff der modernen Kunst, der heute meistens von selbstständigen Webdesignern und Aussteigertypen (die mit Iphone) geprägt wird, ist der Begriff des Minimalismus. Und der wird auch oft falsch verstanden.

13
Nov

8 | Paradiesgedanken, Kant und Nietzsche

Nietzsche hatte eine Gottheit des griechischen Pantheons, die er besonders favorisierte. Man sollte auf Aphrodite oder Herkules schließen, aber Philosophen sind nur selten von Schönheit und körperlicher Kraft beeindruckt. Nein, Nietzsche fand den Dionysos ganz fantastisch. Dionysos war ein Sonderling, ein Solitair unter den Göttern. Den muskulösen Körpern und goldschnittigen Gesichtern setzte Dionysos seinen Wanst entgegen. Anstatt den Mensch zu leiten und ihn geholfen zu machen trank Dionysos. Trank Wein. Und ihm Wein liegt die Wahrheit. Obwohl Dionysos weder von schöner Statur war noch Heldentaten vorweisen konnte war doch er derjenige im Olymp dem die Frauenherzen nicht nur zuflogen sondern der sie auch behalten konnte. Dionysos überzeugte durch seinen Geist, seinen Intellekt. So wie Nietzsche es wohl auch zu tuen hoffte.

06
Nov

6 | Die Schönheit der Welt ohne den Mensch

Während einem seiner Streifzüge durch philosophische Gefielde fragt sich Nietzsche ob die Welt auch ohne den Menschen voller Schönheit wäre. Und Nietzsche hält kurz inne, öffnet seinen Werkzeugkasten und holt seinen Hammer heraus, denn er ist der, der mit dem Hammer philosophiert. Und Friedrich nimmt die Schönheit, haut drauf, macht sie kaputt und schaut rein was drinne ist. Und stellt fest: da is nix!

16
Oct

2 | Über Sex, Wunst und Pop Art

Kunst. Kunst ist überall. Kunst macht gefühlt Jeder. Kunst ist gefühlt fast Alles. Aber wofür? Warum ? Welchen Zweck hat Kunst? Bis 1860 die Kamera erfunden wurde, war der Zweck der Kunst klar und eindeutig. Sie war die einzige Möglichkeit einen Moment, einen Eindruck auch außerhalb der Erinnerung festzuhalten, zu konservieren. Der Künstler war Handwerker. Mit der Erfindung und Popularisierung der Kamera übernahm Kunst lange Zeit die Rolle der Ergänzung. Was die Kamera nicht konnte lieferte die Kunst. Diese Rolle hat sie rein technisch bis Heute behalten. Früher waren Kameras nicht in der Lage Farbe abzubilden und die Belichtungszeiten waren sehr hoch. Der Impressionismus übernahm diese Aufgabe. Die Kameras wurden besser bis sie heute für jedermann zugänglich immer Alles hochaufgelöst festhalten können, tausendfach. Und die Kunst? Sie tut das, was die Kamera nicht kann.

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