16
Jan

96 | Fuck the Canon - Royal Academy Summer Exhibition

I was in London a while ago, staying for a few Days. It was rainy and cold for the first time in months, which, while I enjoyed the more normal London climate very much, made being outside uncomfortable, so we went to see the 250th Royal Academy Summer Exhibition. It was a revelation.

26
Nov

87 | Der exaltierte Voyeur

Wer nicht, wie wir, die Ausstellung von Innen nach Außen begeht, sondern vom Eingang aus, der wird von der Transparent City Serie begrüßt. Eins der ersten Bilder zeigt eine nächtliche Skyline. Und ist an Austauschbarkeit kaum zu überbieten. Desktop-Hintergrund-Fotografie. Spätere Bilder werden stärker. Aufnahmen von Glas-Hochhäusern, direkt von gegenüber. Daneben, stark vergrößert, einzelne Portraits einzelner Bewohner. Entstanden durch extreme, digitale Vergrößerung. Ein erster Versuch der Charakterisierung. Der jedoch am fehlenden Kontext scheitert. Es wird keine Lebensgeschichte erzählt. Kein Blick in die Wohnung gewährt, die Personen hängen oft neben Bildern, in denen sie gar nicht zu finden sind.

21
Jun

62 | Ein Hakenkreuz auf Thüringen

Als ich Jörg K. (Name redaktionell geändert) im Café nahe der Speicherstadt treffe, hat er immer noch tiefe Ringe an den Augen, obwohl der Vorfall nun schon 2 Jahre tief in der Vergangenheit vergraben liegt. Er trägt einen unauffälligen Sweater und eine generische Soft-Shell-Jacke von Lidl darüber. Er möchte nicht erkannt werden, sagt er. Er ist jetzt im Zeugenschutzprogramm sagt er. Das ist heute wirklich Ausnahme sagt er.

17
Jun

61 | Schriftzeichen aus Stahlbeton (VRHAM)

Wir betreten das VRHAM Festival durch einen dumpfen Tunnel. Achtung, Zitat: “Virtual reality is like dreaming with your eyes wide open”. Das “Open” leuchtet uns in geschlungen-orangen Leuchtbuchstaben entgegen. Willkommen in der neuen Realität, es ist offen. Und umsonst. Und noch leer. Denn es ist Eröffnungstag. Wir haben uns extra beeilt, hatten auf Konfetti und Banddurchschneiden, wie sie das mit den neuen IPhones immer machen, gehofft. Oder auf Goodie-Bags. Warum gibt es eigentlich keine Goodie-Bags mehr auf Geburtstagen, so wie das früher immer war? Links die Bar mit hippen Limos und Weißweinchen, Rechts ein blau erleuchtetes Zimmer im Biedermeierstil, in dem schon die Ersten in das hineinstarren, was wohl bald die Welt so stark verändern wird, wie einst das Feuer. Tief hinein starren sie, in die virtuelle Realität. Gott sei Dank starrt noch nichts zurück. Prometheus brachte dem Menschen einst das Feuer. Und ich bringe diesen Bericht vom VRHAM! Virtual Reality & Arts Festival:

27
Jan

22 | Ziemlich hippe Kolaparty bei Till

Hamburg ist die Hochburg der hippen Limos. CheriTea und Lemonaid, fritz-kola und Cucumis, alle in Hamburg abgefüllt und vermarktet. Bei so viel Auswahl steht man schon mal etwas verdattert gegen 1 im Kiosk Schulterblatt und fragt sich welche, nur sanft gekühlte, Erfrischung man nun die durstige Kehle hinunterspült. Der Klassiker (Coca), die günstigere, unbeliebtere und dadurch schon wieder irgendwie szenige Alternative (Pepsi), den Studi Standard (fritz), den schon etablierten Newcomer (Premium) oder doch lieber was ganz experimentelles. Solche Entscheidungen können schwer sein, denn sie beeinflussen maßgeblich den Verlauf der weiteren Nacht. In solchen Momenten müssen wir alle ein wenig enger rücken. Aufeinander aufpassen. Füreinander einstehen.

22
Jan

21 | Der dichtende Wrestler

In der Rotunde der Hamburger Kunsthalle steht ein Haufen Statuen. Die warn wir mal besuchen gehen neulich. Nachdem sich mein Philosophiekurs ein ganzes halbes Jahr mit Ästhetik beschäftigt hatte waren wir nun endlich auf der Suche nach der Selben. Unter kompetenter Führung begannen wir unser Abenteuer Kunst in besagter Rotunde. Die Augen offen haltend nach der einen Statue die uns zutiefst verstört und eben der anderen Statue die uns ein wenig anzieht.

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